Essen als Studentenstadt – Standortvorteile und Tipps für den Start
Essen wird selten in einem Atemzug mit klassischen Universitätsstädten genannt – zu Unrecht, wie ein genauerer Blick zeigt. Wir haben uns angeschaut, was den Standort für Studierende wirklich ausmacht.
Wenn es um deutsche Hochschulstädte geht, fallen zuerst Namen wie Münster oder Heidelberg. Essen als Studentenstadt bekommt dagegen selten die Aufmerksamkeit, die sie eigentlich verdient hätte.
Dabei studieren hier tausende junge Menschen, es gibt bezahlbaren Wohnraum und kurze Wege zwischen Campus, Innenstadt und Freizeit. Zeit, genauer hinzuschauen.
Essen als Studentenstadt im Überblick
- Rund 41.000 Studierende sind an der Universität Duisburg-Essen eingeschrieben.
- Zusätzlich studieren rund 1.600 junge Menschen an der Folkwang Universität der Künste.
- Mehr als 20 Studierendenwohnheime verteilen sich auf Essen, Duisburg und Mülheim.
- Campus, Innenstadt und Kultur liegen dicht beieinander.
Diese Zahlen wirken auf den ersten Blick nüchtern. Wer aber weiß, wie sich der Standort entwickelt hat, versteht besser, warum sie zählen.
Wie Essen zur Hochschulstadt wurde
Die Wurzeln reichen bis in die 1970er-Jahre zurück, als sich das Ruhrgebiet vom Kohle- und Stahlrevier zum Dienstleistungsstandort wandelte. Damals entstand die Gesamthochschule Essen, aus der später die heutige Universität hervorging.
2003 fusionierte sie mit der Duisburger Hochschule zur Universität Duisburg-Essen. Die Folkwang Universität der Künste gibt es dagegen schon seit 1927, mit Hauptsitz im ehemaligen Kloster in Essen-Werden.
Wer diese Entwicklung kennt, versteht auch, was Essen als Studentenstadt heute ausmacht.
Essen als Studentenstadt – die Standortvorteile
Was genau sind die Standortvorteile, wenn wir uns Essen als Studentenstadt näher ansehen? Es gibt einige Besonderheiten, die das Leben und Studium in der Ruhrmetropole ausmachen.
Hochschulen und Fächervielfalt
Zwei sehr unterschiedliche Hochschulen prägen das studentische Leben in der Stadt. Die eine deckt ein breites Fächerspektrum ab, die andere ist auf Kunst und Musik spezialisiert.
Daneben gibt es zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten speziell für Studierende – vom Fremdsprachenunterricht bis zur Statistik-Beratung.
Wohnen mit Weitblick
Wer ein Zimmer im Wohnheim sucht, findet eine Übersicht der Standorte mit Preisen und Ausstattung. Die Mieten reichen dort von rund 270 bis 816 Euro im Monat, je nach Lage und Zimmerform.
Wichtig: Wer sich früh bewirbt, hat deutlich bessere Chancen auf einen Platz. Im Ruhrgebiet gelten die Lebenshaltungskosten zudem traditionell als moderater als in vielen anderen Universitätsstädten.
Freizeit, Kultur und kurze Wege
Die Zeche Zollverein ist UNESCO-Welterbe und zugleich Standort des Folkwang-Fachbereichs Gestaltung. Über ein Kulturticket kommen Studierende schon für einen Euro pro Veranstaltung in Theater und Philharmonie.
Dazu kommen Grünflächen wie der Grugapark direkt vor der Haustür. Genau das macht Essen als Studentenstadt im Alltag so angenehm: kurze Wege zwischen Campus, Wohnheim und Freizeit.
Tipps für den Studienstart in Essen
Ein paar praktische Schritte erleichtern den Einstieg spürbar. Wer diese Punkte früh angeht, kommt deutlich entspannter durch die ersten Wochen und muss sich später um weniger Organisatorisches kümmern.
Wohnheimplatz frühzeitig sichern
Die Nachfrage nach Wohnheimzimmern ist in Essen hoch, besonders zum Wintersemester. Zur Auswahl stehen unter anderem WG-Zimmer, Einzelapartments und Zimmer auf einer Flurgemeinschaft, je nachdem, wie viel Gemeinschaft gewünscht ist.
Eine frühzeitige Bewerbung erhöht die Chancen auf einen passenden Platz spürbar, wer zu spät dran ist, landet schnell auf der Warteliste.
Kulturangebote clever nutzen
Mit dem Kulturticket kommen Studierende schon für einen Euro pro Veranstaltung ins Theater oder in die Philharmonie.
Organisiert wird das Angebot über den AStA, sodass sich ein Blick auf dessen Seiten direkt zu Semesterbeginn lohnt. Wer das Ticket früh besorgt, spart sich spätere Wege und verpasst keine der ersten Vorstellungen im neuen Semester.
Schnell Anschluss finden
Der Hochschulsport bietet günstige Kurse und ist ein einfacher Weg, neue Leute kennenzulernen, ganz ohne Vorerfahrung. Auch Fachschaften, studentische Gruppen und die Studierendengemeinden helfen beim Ankommen und bei den ersten Kontakten im Studienalltag.
Einen ersten Eindruck vom Studierendenleben und den Freizeitmöglichkeiten gibt eine Übersicht für Erstsemester.
Mobil durch die Stadt kommen
Viele Wege zwischen Campus, Wohnheim und Innenstadt lassen sich gut mit dem Fahrrad zurücklegen, gerade im Essener Stadtkern sind die Distanzen überschaubar.
Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Kosten im Alltag. Für weitere Strecken oder schlechtes Wetter lohnt sich zusätzlich ein Blick auf die örtlichen Bus- und Bahnverbindungen.
Essen als Studentenstadt im Fazit
Wer über Essen als Studentenstadt spricht, meint längst mehr als eine Randnotiz im Ruhrgebiet. Zwei Hochschulen, bezahlbarer Wohnraum und kurze Wege sprechen für sich.
Schaut euch Essen gerne mal als mögliche Stadt fürs Studium an. Falls ihr schon hier seid: weiterhin viel Spaß!
FAQs zu Essen als Studentenstadt
Wie viele Studierende gibt es in Essen insgesamt?
Allein an der Universität Duisburg-Essen sind es rund 41.000, dazu kommen rund 1.600 an der Folkwang Universität der Künste.
Ist Essen eine günstige Studienstadt?
Im Vergleich zu vielen anderen Universitätsstädten gelten die Kosten als moderat, und ein breites Angebot an Wohnheimplätzen unterstützt zusätzlich.
Was macht Essen für Studierende besonders?
Die Mischung aus Industriekultur, kurzen Wegen und einem lebendigen Campusleben unterscheidet die Stadt von vielen klassischen Universitätsstädten.










